Notvorrat 2 Wochen: Checkliste & Einkaufsliste für Familien
Zwei Wochen zu Hause bleiben – ohne jeden Tag einkaufen zu müssen und ohne Stress. Mit einem durchdachten Notvorrat 2 Wochen ist das für deine Familie problemlos machbar.
In diesem Artikel bekommst du:
- eine konkrete Notvorrat Liste für 14 Tage
- Einkaufslisten für verschiedene Haushaltsgrößen
- eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Planung
- Tipps zu Lagerung, Rotation, Budget und typischen Fehlern
🧭 Ziel: Am Ende hast du eine fertige, alltagstaugliche 2‑Wochen-Notvorrats-Checkliste, die du direkt als Einkaufsliste nutzen kannst.
Warum ein Notvorrat für 2 Wochen sinnvoll ist
Viele Behörden empfehlen, einen Vorrat für mehrere Tage oder sogar Wochen im Haus zu haben. Gemeint ist kein Apokalypse-Bunker, sondern ein pragmatischer Puffer für Alltagssituationen, die aus dem Ruder laufen können.
Typische Szenarien:
- Stromausfall oder Blackout in deiner Region
- Unterbrechungen der Wasserversorgung
- Lieferengpässe oder leere Regale im Supermarkt
- Krankheit/Quarantäne – ihr sollt oder wollt das Haus nicht verlassen
- Unwetter, Hochwasser, Schneechaos – Wege sind zeitweise unpassierbar
Ein Notvorrat für 2 Wochen gibt dir hier einen soliden Sicherheitsabstand: Ihr könnt zu Hause bleiben und seid trotzdem versorgt.
💡 Survival-Tipp: Denk deinen Notvorrat als „erweiterten Wocheneinkauf“, nicht als Prepper-Projekt. Gleiche Produkte, nur etwas mehr – das reduziert Stress und Kosten.
Offizielle Empfehlungen & realistische Szenarien
Behörden wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfehlen, Lebensmittel und Wasser für mindestens 10–14 Tage pro Person einzuplanen. Das ist kein Grund zur Panik, sondern eine Art Haushaltsversicherung.
Realistische Beispiele:
- Ein Wintersturm legt mehrere Tage die Infrastruktur lahm.
- Ein regionaler Stromausfall trifft Supermärkte und Tankstellen.
- Ihr müsst als Familie für einige Tage in häusliche Isolation.
Mit einem 2‑Wochen-Notvorrat musst du nicht losrennen, wenn andere schon hamstern.
Vorteile für Familien & Organisierer
Für Familien und Planer hat ein strukturierter Vorrat noch mehr Vorteile:
- Weniger Panikkäufe: Du kaufst geplant statt spontan und teuer.
- Mehr Budgetkontrolle: Vorrat lässt sich Schritt für Schritt aufbauen.
- Kinderfreundlich: Lieblingslebensmittel sind mit eingeplant.
- Alltagstauglich: Du greifst im Alltag auf deinen Vorrat zu und füllst nach – keine „Sonderregal-Hölle“.
⚙️ Planer-Bonus: Einmal sauber durchdacht, musst du den Notvorrat nur noch pflegen, nicht jedes Jahr neu erfinden.
Bedarf berechnen – so viel Essen & Trinken braucht ihr für 14 Tage 🧮
Bevor du eine Notvorrat Liste schreibst, brauchst du eine grobe Mengenplanung. Keine Angst, das wird kein Mathe-Test. Eine einfache Faustformel reicht aus.
Schritt 1: Personen & Tage festlegen
- Zähle alle Personen im Haushalt (inkl. Baby, ältere Personen, ggf. Pflegebedürftige).
- Lege den Zeitraum fest – hier: 14 Tage.
- Plane bei Unsicherheit eine kleine Reserve von 1–2 Tagen zusätzlich ein.
Trinkwasser-Bedarf für 2 Wochen
Als Daumenregel kannst du rechnen:
- mindestens 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag
- plus 0,5–1 Liter pro Person und Tag für Zubereitung (Kochen, Tee, einfache Hygiene)
Für die Notfallplanung kannst du also mit 2,5–3 Litern pro Person und Tag rechnen.
Beispiel:
Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern (4 Personen), für 14 Tage:
- 4 Personen × 3 Liter × 14 Tage = 168 Liter Wasser
Das klingt viel, lässt sich aber gut auf Kästen, Kanister oder große Flaschen verteilen.
📦 Vorrats-Check:
- [ ] Habt ihr genug Wasser in Flaschen oder Kanistern?
- [ ] Könnt ihr zusätzlich Leitungswasser in saubere Kanister füllen?
⚠️ Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei bestimmten Erkrankungen oder extremen Temperaturen kann der Wasserbedarf abweichen.
Kalorien & Mahlzeiten grob planen

Damit ihr satt werdet, solltest du grob den Energiebedarf im Blick haben – aber ohne Kalorienzähl-Stress.
Praktische Faustregeln:
- Erwachsene: ca. 1.800–2.300 kcal/Tag (je nach Größe/Aktivität)
- Kinder: ca. 1.200–1.800 kcal/Tag (je nach Alter)
Für die Notvorratsplanung reicht es, wenn du:
- auf sättigende Grundnahrungsmittel setzt (Reis, Nudeln, Haferflocken, Kartoffelprodukte)
- diese mit Eiweißquellen (Hülsenfrüchte, Konserven-Fisch/Fleisch, Nüsse) kombinierst
- für Obst/Gemüse aus Konserve oder Glas sorgst
💡 Survival-Tipp: Nutze Gerichte, die ihr ohnehin mögt (z.B. Tomatennudeln, Chili sin Carne, Linsensuppe). Du musst keine komplett andere Notfallküche erfinden.
Bedarf berechnen: einfache Formel
Du kannst dir eine kleine Tabelle anlegen:
| Personengruppe | Anzahl | Richtwert kcal/Tag | Tage | Gesamt-kcal |
|---|---|---|---|---|
| Erwachsene | 2 | 2.000 | 14 | 56.000 |
| Kinder | 2 | 1.500 | 14 | 42.000 |
| Summe | 4 | – | – | 98.000 |
Teile die Gesamt-kcal dann auf die Lebensmittel auf, die du einlagern willst. Das musst du nicht perfekt ausrechnen – entscheidend ist, dass Mengen und Sättigung grob passen.
Beispielrechnung für typische Familienhaushalte
Beispiel 1: Single-Haushalt (1 Person)
- Wasser: 1 × 3 L × 14 Tage = 42 Liter
- Sättigungsbeilagen (z.B. Reis, Nudeln, Haferflocken): ca. 5–6 kg gesamt
- Eiweißquellen (Linsen, Bohnen, Fisch/Fleisch in Dosen): ca. 3–4 kg gesamt
- Obst/Gemüse (Konserven/Glas): ca. 7–10 Dosen/Gläser
Beispiel 2: 2 Erwachsene + 2 Kinder (4 Personen)
- Wasser: 4 × 3 L × 14 Tage = 168 Liter
- Sättigungsbeilagen: ca. 15–18 kg gesamt
- Eiweißquellen: ca. 8–10 kg gesamt
- Obst/Gemüse: ca. 25–30 Dosen/Gläser
⚙️ Praxis-Check: Rechne lieber etwas zu großzügig, solange du die Lebensmittel im Alltag verbrauchst und regelmäßig nachkaufst.
Lebensmittel-Notvorrat 2 Wochen – Checkliste & Einkaufsliste 🥫
Jetzt wird es konkret. Hier kommt eine Checkliste für deinen Lebensmittel-Notvorrat 2 Wochen, die du direkt als Einkaufsliste verwenden kannst.
Basis-Lebensmittel (Sättigungsträger)
Das sind die „Bauchfüller“ deines Vorrats – möglichst vielseitig und lang haltbar.
Geeignete Basics:
- Reis (weiß oder parboiled)
- Nudeln
- Couscous/Bulgur
- Instant-Kartoffelpüree oder haltbare Kartoffelprodukte
- Haferflocken
- Brotbackmischungen, Knäckebrot, Zwieback
Mengenempfehlung pro Person für 14 Tage (Richtwerte):
- Reis/Nudeln/Couscous: 3–4 kg
- Haferflocken: 1–1,5 kg
- Brot/Knäcke/Zwieback/Brotmix: 1,5–2 kg
📦 Einkaufsliste – Beispielhaushalt 2 Erwachsene + 2 Kinder:
- [ ] 6–8 kg Reis/Nudeln/Couscous gemischt
- [ ] 3 kg Haferflocken
- [ ] 4–5 kg Brot/Knäcke/Zwieback/Brotbackmischungen
- [ ] 2–3 Packungen Instant-Kartoffelpüree
Eiweiß- und Fettlieferanten
Eiweiß macht satt und hilft, die Kalorien zu decken. Fette liefern viel Energie auf kleinem Raum.
Geeignete Eiweißquellen:
- Linsen, Bohnen, Kichererbsen (getrocknet oder in Dosen)
- Erbsen in Dosen
- Thunfisch, Makrele, andere Fischkonserven
- Fleischkonserven, Bockwürste im Glas
- Tofu oder vegane Würstchen mit langer Haltbarkeit
- Nüsse, Erdnussbutter, Nussmus
Richtwerte pro Person für 14 Tage:
- Hülsenfrüchte: 1,5–2 kg
- Fisch/Fleischkonserven: 1,5–2 kg
- Nüsse/Erdnussbutter: 0,5–1 kg
📦 Einkaufsliste – Beispielhaushalt 2+2:
- [ ] 6–8 Dosen Linsen/Bohnen/Kichererbsen
- [ ] 4–6 Dosen Erbsen/Mischgemüse mit Hülsenfrüchten
- [ ] 6–8 Dosen Thunfisch/Fischkonserven
- [ ] 4–6 Gläser Hühner-/Fleischwurst oder vegetarische Alternativen
- [ ] 2–3 Gläser Erdnussbutter/Nussmus
- [ ] 1–2 kg Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse)
💡 Survival-Tipp: Achte darauf, dass du Varianten ohne Kühlung wählst. Tiefkühlprodukte sind für einen stromlosen Notfall nicht geeignet.
Obst, Gemüse & Extras
Damit es nicht nur satt, sondern auch halbwegs ausgewogen wird, brauchst du konserviertes Obst und Gemüse.
Geeignet sind z.B.:
- Tomatenstücke/Passata in Dosen oder Gläsern
- Gemüsekonserven (Mais, Erbsen, Karotten, Mischgemüse)
- Obst im Glas oder in Dosen (Pfirsiche, Ananas, Mandarinen)
- Apfelmus, Trockenfrüchte (Rosinen, Aprikosen, Pflaumen)
Richtwerte pro Person/14 Tage:
- Gemüsekonserven: 7–10 Portionen
- Obstkonserven/Trockenobst: 7–10 Portionen
📦 Einkaufsliste – Beispielhaushalt 2+2:
- [ ] 8–10 Dosen Tomatenprodukte
- [ ] 10–14 Dosen Gemüse (Mais, Erbsen, Karotten, Mischgemüse)
- [ ] 8–10 Dosen/Gläser Obst
- [ ] 1–2 Gläser Apfelmus
- [ ] 1–2 kg Trockenfrüchte
Kinderfreundliche Vorräte & Komfort
Kinder essen in Stresssituationen oft noch wählerischer. Plane bewusst ein paar Komfort-Lebensmittel mit ein.
- Kakao-/Müslidrinks (haltbar)
- Müsli- und Fruchtriegel
- Kekse, Reiswaffeln
- Nuss-Nougat-Creme, Honig, Marmelade
- Lieblingssuppen oder -nudeln als „Seelenfutter“
⚠️ Warnhinweis: Achte trotzdem auf Balance – zu viel Zucker macht müde, unruhig und bringt den Blutzucker durcheinander.
Fertige Einkaufslisten für typische Haushalte
Du kannst deine Notvorrat Einkaufsliste an deinen Haushalt anpassen. Hier ein vereinfachtes Schema:
1‑Person-Haushalt (14 Tage)
- [ ] 3–4 kg Reis/Nudeln/Couscous
- [ ] 1 kg Haferflocken
- [ ] 1,5–2 kg Brot/Knäcke/Zwieback
- [ ] 4–6 Dosen Hülsenfrüchte
- [ ] 4–5 Dosen Fisch/Fleisch oder Alternativen
- [ ] 6–8 Dosen/Gemüse/Obst
- [ ] 0,5–1 kg Nüsse/Erdnussbutter
- [ ] Grundauswahl an Kinder-/Komfortprodukten (auch Singles mögen Schokolade 😉)
2‑Personen-Haushalt (14 Tage)
- [ ] 6–7 kg Reis/Nudeln/Couscous
- [ ] 2 kg Haferflocken
- [ ] 3–4 kg Brot/Knäcke/Zwieback
- [ ] 8–10 Dosen Hülsenfrüchte
- [ ] 8–10 Dosen Fisch/Fleisch
- [ ] 14–18 Dosen/Gemüse/Obst
- [ ] 1–1,5 kg Nüsse/Erdnussbutter
4‑Personen-Haushalt (z.B. 2 Erwachsene + 2 Kinder, 14 Tage)
- [ ] 10–12 kg Reis/Nudeln/Couscous
- [ ] 3–4 kg Haferflocken
- [ ] 6–7 kg Brot/Knäcke/Zwieback
- [ ] 16–20 Dosen Hülsenfrüchte
- [ ] 16–20 Dosen Fisch/Fleisch oder Alternativen
- [ ] 25–30 Dosen/Gemüse/Obst
- [ ] 2–3 kg Nüsse/Erdnussbutter
- [ ] Auswahl an kindgerechten Snacks und Lieblingsgerichten
🧭 Nächster Schritt: Markiere in der Checkliste, was du bereits im Haus hast. Alles andere kommt auf deine Einkaufsliste.
Wasser, Getränke & Lagerung 💧
Ohne Wasser geht nichts. Gute Planung heißt hier vor allem: Menge + Lagerung + Rotation.
Leitungswasser abfüllen vs. Wasser kaufen
Du hast im Wesentlichen zwei Wege:
1. Mineralwasser kaufen
- Vorteil: direkt trinkfertig, lange haltbar
- Nachteil: benötigt viel Platz, muss geschleppt werden
2. Leitungswasser abfüllen
- Vorteil: günstig, flexibel
- Nachteil: Haltbarkeit kürzer, saubere Behälter nötig
Viele Haushalte kombinieren beides: Kästen mit Mineralwasser plus einige Kanister mit abgefülltem Leitungswasser.
Geeignete Behälter & Lagerbedingungen
- lebensmittelechte Kanister oder Flaschen (BPA-frei)
- gut verschließbar, beschriftet mit Datum
- kühl, dunkel und möglichst konstant gelagert
📦 Vorrats-Check Wasser:
- [ ] Habt ihr feste Lagerplätze für Wasser (z.B. unter Betten, im Flur, im Keller)?
- [ ] Sind Kanister/Flaschen beschriftet und in Rotation?
💡 Survival-Tipp: Nutze hohe, schmale Kanister – die lassen sich gut in Ecken, hinter Türen oder im Flur verstauen.
Alternative Getränke
Wasser ist Pflicht, andere Getränke sind Komfort – können aber helfen, den Alltag angenehmer zu machen:
- haltbare Säfte (in Glas oder Tetrapak)
- Tee, löslicher Kaffee
- Getränkepulver (z.B. Elektrolytpulver als Option)
Plane diese als Ergänzung, nicht als Ersatz für dein Trinkwasser.
Hygiene, Gesundheit & Haushalt 🧴
Zu einem 2‑Wochen-Notvorrat gehören mehr als Essen und Trinken. Denk an Hygiene, Medikamente und Haushaltshelfer.
Hygiene-Basics für 2 Wochen
Checkliste:
- [ ] Seife/Waschlotion
- [ ] Zahnpasta & Zahnbürsten (Ersatz)
- [ ] Toilettenpapier (ausreichend, nicht übertreiben)
- [ ] Feuchttücher/Küchentücher
- [ ] Müllbeutel
- [ ] Desinfektionsmittel (Hände/Oberflächen, nach Bedarf)
Medikamente & besondere Bedürfnisse
- Dauermedikamente für alle Haushaltsmitglieder (Puffer für einige Tage – immer mit Ärzt:innen abstimmen)
- Schmerzmittel, Fiebermittel, Mittel gegen Durchfall/Übelkeit
- Verbandmaterial, Pflaster, Desinfektionsspray
- spezifische Produkte für Babys (Windeln, Feuchttücher, Ersatzmilch)
- Tiernahrung & Medikamente für Haustiere
⚠️ Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Kläre Besonderheiten wie chronische Erkrankungen stets mit Fachpersonal.
Organisation, Lagerung & Rotation des Notvorrats 📦
Ein Notvorrat funktioniert nur, wenn er übersichtlich und in Bewegung bleibt. Das Zauberwort heißt: Rotation.

Prinzip: „Eat what you store – store what you eat“
Das bedeutet:
- Du lagerst vor allem Lebensmittel, die ihr wirklich esst.
- Du verbrauchst den Vorrat im normalen Alltag.
- Was verbraucht wurde, wird beim nächsten Einkauf nachgekauft.
So vermeidest du abgelaufene Vorräte, die keiner essen will.
Lagerkonzept für kleine Wohnungen
Auch ohne Keller oder Speisekammer kannst du einen 2‑Wochen-Vorrat unterbringen:
- hohe Regale im Flur oder Abstellraum
- Schubladen unter dem Bett, Bettkästen
- Kisten/Boxen auf Schränken
- stabile Kisten im trockenen Kellerabteil
💡 Survival-Tipp: Sortiere nach Kategorien (z.B. „Sättigungsbeilagen“, „Eiweiß“, „Obst/Gemüse“, „Snacks“). So findest du im Ernstfall alles schnell.
Rotation & Kontrolle – Schritt für Schritt
- Beschriften: Schreib das Kaufdatum (oder MHD nach vorne) auf jede Packung.
- Ordnen: Ältere Produkte nach vorne, neuere nach hinten ins Regal (FIFO-Prinzip: First in, first out).
- Verbrauchen: Nutze regelmäßig Produkte aus deinem Notvorrat für normale Mahlzeiten.
- Nachkaufen: Alles, was du entnimmst, kommt auf die Einkaufsliste und wird ersetzt.
- Check-Routine: 2–3 Mal im Jahr einen kurzen Vorrats-Check machen.
⚙️ Praxis-Check: Plane eine feste „Vorrats-Inspektion“ – z.B. immer im Januar und im Juli. Das dauert vielleicht 30 Minuten und erspart dir unangenehme Überraschungen.
Budget, Einkauf in Etappen & typische Fehler 💶
Ein Notvorrat 2 Wochen muss kein Luxusprojekt sein. Mit etwas System lässt er sich schrittweise und budgetfreundlich aufbauen.
Notvorrat Schritt für Schritt aufbauen
Statt alles auf einmal zu kaufen, kannst du so vorgehen:
- Bestandsaufnahme: Was ist schon da? (mit unserer Checkliste arbeiten)
- Kategorie für Kategorie ergänzen: z.B. diese Woche Sättigungsbeilagen, nächste Woche Eiweißquellen.
- Wocheneinkauf + X: Bei jedem normalen Einkauf 2–3 zusätzliche haltbare Produkte mitnehmen.
- Rotation verankern: Alles Neue hinten ins Regal, Altes verbrauchen.
So merkst du den Aufbau finanziell kaum.
Grober Kostenrahmen
Die genauen Kosten hängen stark von Marken, Bio-Anteil und Angeboten ab. Grob kannst du für einen vollständigen 2‑Wochen-Notvorrat mit einem mittleren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag pro Haushalt rechnen.
💡 Spar-Tipps:
- Eigenmarken statt Markenprodukte
- Großpackungen bei Reis, Nudeln, Haferflocken
- Angebote nutzen und Vorrat nach und nach ergänzen
- Tiefkühlware ist im Alltag okay, zählt aber nicht zum stromunabhängigen Notvorrat
Typische Fehler von Familien & wie du sie vermeidest
- Exotische Lebensmittel kaufen, die niemand mag → Bleib bei euren Lieblingsgerichten.
- Zu einseitige Vorräte (nur Nudeln mit Tomatensoße) → Plane Eiweiß und Gemüse bewusst mit ein.
- Snacks ohne Ende, aber kaum Grundnahrungsmittel → Basis zuerst, Leckereien danach.
- Alles auf einmal kaufen → Lieber in Etappen, passend zum Budget.
⚠️ Warnhinweis: Ein Schrank voller Lebensmittel, die niemand isst, ist kein Notvorrat, sondern Lebensmittelverschwendung.
Downloads, Vorlagen & nächste Schritte 🧭
Damit aus der Theorie wirklich ein Plan wird, brauchst du Werkzeuge, die zu deinem Alltag passen.
Deine persönliche Notvorrats-Checkliste
Nutze folgende Struktur, um deinen Vorrat zu individualisieren:
- ✅ Lebensmittel-Notvorrat 2 Wochen (Basics, Eiweiß, Obst/Gemüse, Snacks)
- ✅ Wasser & Getränke
- ✅ Hygiene & Haushalt
- ✅ Medikamente & Sonderbedarf (Baby, Allergien, Haustiere)
Ergänze bei jeder Kategorie:
- Lieblingsprodukte deiner Familie
- spezielle Diät/Allergien
- Notizen zu Lagerort (z.B. „Kiste 1 Keller“, „Regal Küche oben“)
🧭 Nächste Schritte:
- Drucke oder erstelle dir deine persönliche Checkliste & Einkaufsliste.
- Mach eine Bestandsaufnahme in Küche, Keller und Abstellraum.
- Plane den ersten Aufstockungs-Einkauf diese Woche – klein anfangen ist völlig okay.
💡 Survival-Tipp zum Schluss: Perfekt vorbereitet gibt es nicht. Aber mit einem gut durchdachten Notvorrat 2 Wochen hast du deiner Familie bereits einen großen Gefallen getan – mehr Plan, weniger Panik.

